Ein Leben zwischen Torlinie und Kinderzimmer
Wenn in Deutschland nach „Almuth Schult schwanger“ gesucht wird, geht es längst nicht nur um eine private Nachricht aus dem Leben einer prominenten Sportlerin. Es geht um eine Frau, die über Jahre hinweg auf höchstem Niveau Fußball gespielt hat und gleichzeitig Mutter geworden ist. Es geht um eine Olympiasiegerin, die gezeigt hat, dass Spitzenleistung und Familie kein Widerspruch sein müssen. Und es geht um eine gesellschaftliche Debatte, die im deutschen Profisport noch immer nicht abgeschlossen ist.
Almuth Schult, geboren am 9. Februar 1991 in Dannenberg an der Elbe, war über ein Jahrzehnt eine der prägenden Torhüterinnen des deutschen Frauenfußballs. Ihre sportlichen Erfolge sind dokumentiert, doch in den vergangenen Jahren rückte ein anderes Thema stärker in den Fokus: ihre Schwangerschaften und ihr Leben als Mutter von inzwischen vier Kindern.
Frühe Jahre und sportlicher Aufstieg
Aufgewachsen im niedersächsischen Wendland begann Schult bereits als Kind mit dem Fußball. Sie spielte zunächst bei regionalen Vereinen, ehe sie den Weg in den leistungsorientierten Fußball einschlug. Über Stationen beim Hamburger SV, dem Magdeburger FFC und dem SC 07 Bad Neuenahr führte ihr Weg schließlich zum VfL Wolfsburg.
In Wolfsburg entwickelte sie sich zur Stammtorhüterin und gewann mehrere deutsche Meisterschaften sowie die UEFA Women’s Champions League. 2013 wurde sie Europameisterin mit der deutschen Nationalmannschaft, 2016 folgte der Olympiasieg in Rio de Janeiro. Insgesamt absolvierte sie 66 Länderspiele für Deutschland.
Mit 1,80 Metern Körpergröße brachte sie ideale Voraussetzungen für die Position im Tor mit. Doch ihre Bedeutung ging über sportliche Attribute hinaus. Schult galt früh als reflektierte Stimme im Frauenfußball, die Missstände klar benannte und Debatten nicht scheute.
Almuth Schult schwanger: Die erste große Veränderung
| Merkmal | Information |
|---|---|
| Vollständiger Name | Almuth Schult |
| Geburtsdatum | 9. Februar 1991 |
| Geburtsort | Dannenberg (Elbe), Niedersachsen, Deutschland |
| Alter | 34 Jahre Stand 2025 |
| Nationalität | Deutsch |
| Größe | 1,80 Meter |
| Position | Torhüterin |
| Länderspiele | 66 Einsätze für die deutsche Nationalmannschaft |
| Größte Erfolge | Olympiasiegerin 2016, Europameisterin 2013, mehrfach Deutsche Meisterin |
| Familienstand | Verheiratet |
| Kinder | Vier Kinder, darunter Zwillinge |
| Aktuelle Tätigkeit | TV Expertin und Fußballanalystin in Deutschland |
Im April 2020 wurde bekannt, dass Almuth Schult Mutter von Zwillingen geworden ist. Für viele Beobachter war das ein Einschnitt. Schwangerschaft im Profisport ist noch immer ein Thema, das von Unsicherheit begleitet wird. Wie lange fällt eine Spielerin aus. Kommt sie auf ihr altes Niveau zurück. Wie reagieren Vereine.
Schult entschied sich bewusst für diesen Schritt. In Interviews mit deutschen Medien wie dem Kicker und der Süddeutschen Zeitung sprach sie offen darüber, dass Familie für sie nie im Widerspruch zur Karriere stand. Sie wollte beides. Spitzensport und Muttersein.
Die Geburt ihrer Zwillinge fiel in eine Phase, in der sie noch beim VfL Wolfsburg unter Vertrag stand. Ihr Verein unterstützte sie während der Schwangerschaft. Dennoch wurde schnell deutlich, dass die strukturellen Rahmenbedingungen im Frauenfußball noch nicht überall verlässlich geregelt sind.
Rückkehr auf den Platz
Nach der Geburt ihrer Kinder arbeitete Schult intensiv an ihrem Comeback. Torhüterinnen sind in besonderer Weise gefordert. Explosivität, Reaktionsschnelligkeit und körperliche Stabilität sind entscheidend. Eine Schwangerschaft verändert den Körper nachhaltig. Der Weg zurück erfordert Geduld und professionelle Begleitung.
Schult kehrte in den Profifußball zurück und wechselte später in die USA. Dort spielte sie unter anderem für Angel City FC und Kansas City Current in der National Women’s Soccer League. In Interviews betonte sie, dass die Unterstützung für Mütter im US Frauenfußball teilweise selbstverständlicher organisiert sei als in Europa.
Ihre Rückkehr war nicht nur sportlich bemerkenswert. Sie setzte auch ein Zeichen. Eine Nationaltorhüterin, die nach einer Schwangerschaft wieder auf höchstem Niveau spielt, verändert Wahrnehmungen.
Ein drittes Kind und neue Diskussionen
Im August 2023 brachte Almuth Schult ihr drittes Kind zur Welt, einen Sohn. Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits Mutter von drei kleinen Kindern. In Deutschland wurde erneut über die Vereinbarkeit von Familie und Profisport diskutiert.
Schult äußerte sich in mehreren Interviews kritisch zu Erfahrungen im Vereinsfußball. Sie berichtete davon, dass ihr signalisiert worden sei, man sei mit mehreren Kindern für manche Klubs weniger interessant. Diese Aussagen sorgten für Aufmerksamkeit. Sie waren kein Angriff, sondern eine Beschreibung struktureller Realitäten.
Gleichzeitig machte sie deutlich, dass sie sich bewusst für ihre Familie entschieden habe. Sie wollte ihre Kinder nicht als Hindernis verstanden wissen, sondern als Teil ihres Lebens.
Almuth Schult schwanger zum vierten Mal
Im Jahr 2025 wurde bekannt, dass Almuth Schult erneut schwanger ist. Später bestätigte sie die Geburt ihres vierten Kindes, einer Tochter. Damit ist sie vierfache Mutter.
Spätestens mit dieser Nachricht war klar, dass ihr Lebensweg außergewöhnlich ist. Vier Kinder und eine Karriere im Spitzenfußball sind selbst im internationalen Vergleich selten. Schult ging auch mit dieser Schwangerschaft offen um. Sie sprach darüber in ihrem Podcast und in Medieninterviews.
Die öffentliche Wahrnehmung war überwiegend positiv. Viele sahen in ihr ein Vorbild. Andere stellten die Frage, ob ein Profisport mit so vielen familiären Verpflichtungen dauerhaft möglich sei. Schult selbst begegnete solchen Fragen mit Gelassenheit.
Alltag zwischen Training und Familie
Wie gelingt es, Familie und Profifußball unter einen Hut zu bringen. Eine einfache Antwort gibt es nicht. Schult hat immer wieder betont, wie wichtig ein stabiles Umfeld ist. Ihr Ehemann, ihre Eltern und Schwiegereltern spielen eine zentrale Rolle in der Betreuung der Kinder.
Ohne ein tragfähiges Netzwerk wäre ein solcher Lebensentwurf kaum umsetzbar. Trainingszeiten, Reisen zu Auswärtsspielen, internationale Turniere. All das erfordert Organisation.
Zugleich betont Schult, dass sie bewusst Zeit mit ihren Kindern verbringt. Sie beschreibt sich nicht nur als Sportlerin, sondern als Mutter, die ihren Alltag aktiv gestaltet.
Kritik an Strukturen im Frauenfußball
Ein wesentlicher Teil der Diskussion rund um Almuth Schult schwanger betrifft die strukturellen Bedingungen im Frauenfußball. In Deutschland gibt es inzwischen Mutterschutzregelungen und vertragliche Absicherungen, doch die Praxis variiert.
Schult hat wiederholt darauf hingewiesen, dass es in manchen Vereinen Unsicherheiten gibt, wenn Spielerinnen Mutter werden. Verträge laufen aus, Planungen ändern sich. Die Angst, sportlich nicht mehr konkurrenzfähig zu sein, spielt ebenfalls eine Rolle.
Internationale Organisationen wie die Spielergewerkschaft FIFPRO haben in den vergangenen Jahren Standards zum Mutterschutz im Profifußball entwickelt. Diese sehen Mindestregelungen für bezahlten Mutterschaftsurlaub vor. Dennoch bleibt die Umsetzung von Land zu Land unterschiedlich.
Schults Offenheit hat dazu beigetragen, dass das Thema sichtbarer wurde. Sie spricht nicht nur für sich, sondern für viele Spielerinnen, die ähnliche Erfahrungen machen.
Vom Spielfeld ins Studio
Neben ihrer aktiven Karriere hat sich Schult eine zweite berufliche Perspektive aufgebaut. Sie arbeitet als TV Expertin, unter anderem für die ARD. Dort analysiert sie Spiele der Frauen und Männer mit Sachverstand und Klarheit.
Ihre Präsenz im Fernsehen zeigt eine weitere Facette. Sie ist nicht nur ehemalige Nationaltorhüterin, sondern auch medienerfahrene Kommentatorin. Ihre Einschätzungen sind präzise und unaufgeregt. Gerade bei großen Turnieren wie Welt und Europameisterschaften ist sie regelmäßig zu sehen.
Diese Tätigkeit ermöglicht es ihr, Beruf und Familie flexibler zu kombinieren. Medienarbeit erfordert Vorbereitung, aber weniger dauerhafte Abwesenheit als eine Saison im Ausland.
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Ein Vorbild für junge Sportlerinnen
Für viele junge Fußballerinnen ist Almuth Schult ein Beispiel. Nicht nur wegen ihrer Titel, sondern wegen ihres Lebenswegs. Sie hat gezeigt, dass Mutterschaft nicht das Ende einer sportlichen Laufbahn bedeuten muss.
Gleichzeitig verschweigt sie nicht die Herausforderungen. Körperliche Belastung, Schlafmangel, Organisation des Alltags. All das gehört dazu. Ihre Offenheit wirkt glaubwürdig, weil sie weder idealisiert noch dramatisiert.
In einer Gesellschaft, in der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie intensiv diskutiert wird, ist ihr Weg von besonderer Bedeutung. Er zeigt Möglichkeiten auf, ohne die Schwierigkeiten zu verschleiern.
Persönliche Werte und Haltung
Schult gilt als reflektierte Persönlichkeit. Sie äußert sich zu gesellschaftlichen Themen, spricht über Gleichberechtigung im Sport und über die Notwendigkeit besserer Rahmenbedingungen für Frauen.
Ihre Interviews zeichnen sich durch Sachlichkeit aus. Sie sucht nicht die Konfrontation, sondern argumentiert mit Erfahrung. Dabei bleibt sie nahbar.
Auch privat lebt sie bewusst eher zurückgezogen. Ihr Lebensmittelpunkt liegt in Niedersachsen. Trotz internationaler Stationen ist sie ihrer Heimatregion verbunden geblieben.
Die Bedeutung der Debatte
Warum interessiert das Thema Almuth Schult schwanger so viele Menschen. Weil es mehr ist als eine private Nachricht. Es berührt Fragen nach Rollenbildern, Karrierewegen und gesellschaftlichen Erwartungen.
Im Männerfußball spielt Vaterschaft selten eine Rolle in Vertragsverhandlungen. Im Frauenfußball hingegen ist Mutterschaft lange als Risiko betrachtet worden. Diese Asymmetrie wird zunehmend hinterfragt.
Schult trägt dazu bei, diese Diskussion differenziert zu führen. Sie fordert keine Sonderbehandlung, sondern faire Bedingungen.
Sportlicher Abschied und neue Wege
Im Frühjahr 2025 erklärte Almuth Schult das Ende ihrer aktiven Karriere. Mit 34 Jahren blickt sie auf eine erfolgreiche Laufbahn zurück. Olympiasieg, Europameisterschaft, mehrere nationale Titel. Ihre sportlichen Leistungen sind Teil der deutschen Fußballgeschichte.
Gleichzeitig beginnt ein neues Kapitel. Als vierfache Mutter und Medienexpertin bleibt sie dem Fußball verbunden. Ihre Erfahrungen werden auch künftig gefragt sein.
Fazit
Die Geschichte von Almuth Schult schwanger ist keine Randnotiz im Boulevard. Sie ist ein Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen. Eine Spitzenathletin entscheidet sich bewusst für eine große Familie und kehrt dennoch auf den Platz zurück. Sie kritisiert Missstände, ohne zu polarisieren. Sie übernimmt Verantwortung für ihre Entscheidungen und steht zu ihrem Lebensentwurf.
Familie und Fußball unter einen Hut zu bringen ist anspruchsvoll. Es erfordert Organisation, Unterstützung und innere Überzeugung. Almuth Schult hat gezeigt, dass es möglich ist. Nicht mühelos, aber machbar.
Ihr Weg steht für Selbstbestimmung. Für die Freiheit, sowohl sportliche Ziele zu verfolgen als auch Mutter zu sein. Und für einen Frauenfußball in Deutschland, der sich weiterentwickeln muss, damit solche Lebensentwürfe selbstverständlich werden.
Damit bleibt Almuth Schult nicht nur als Torhüterin in Erinnerung, sondern als Persönlichkeit, die Debatten angestoßen und Horizonte erweitert hat.
Häufig gestellte Fragen
Ist Almuth Schult aktuell schwanger?
Almuth Schult hat 2025 ihr viertes Kind zur Welt gebracht. Öffentliche Informationen über eine weitere Schwangerschaft liegen derzeit nicht vor.
Wie viele Kinder hat Almuth Schult?
Sie ist Mutter von vier Kindern. 2020 bekam sie Zwillinge, 2023 folgte ein Sohn und 2025 eine Tochter.
Hat sie nach ihren Schwangerschaften weiter Fußball gespielt?
Ja. Nach der Geburt ihrer Kinder kehrte sie mehrfach in den Profifußball zurück und spielte unter anderem in Deutschland und in den USA auf hohem Niveau.
Warum wird so viel über „Almuth Schult schwanger“ berichtet?
Weil sie offen über Mutterschaft im Profisport spricht und damit eine wichtige Debatte über Vereinbarkeit, Mutterschutz und Strukturen im Frauenfußball angestoßen hat.
Was macht Almuth Schult heute beruflich?
Nach dem Ende ihrer aktiven Karriere arbeitet sie als TV Expertin im deutschen Fernsehen und bleibt dem Fußball als Analystin und Kommentatorin verbunden.

